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Vaginalmykosen

Allgemeine Hinweise

Drei von vier Frauen erkranken mindestens einmal im Leben an einem Scheidenpilz (Vaginalmykose) Vaginalmykosen zählen somit zu den häufigsten Infektionen des weiblichen Intimbereiches.
Sie entstehen, wenn das Gleichgewicht der Intimschleimhaut gestört ist und Pilze sich unkontrolliert vermehren können.

Medizinisch gesehen ist die Pilzerkrankung keine schwerwiegende Erkrankung. Für die betroffenen Frauen ist es jedoch eine deutliche Belastung und erhebliche Einschränkung der Lebensqualität.

Ursachen

  • veränderter Hormonhaushalt
  • zu trockene Schleimhaut
  • eng anliegende synthetische Kleidung schafft feucht-warmes Milieu, welches das Wachstum von Pilzen begünstigt
  • Schädigung der Intimschleimhaut durch Antibiotikaeinnahme
  • falsche Hygiene des Intimbereiches
  • Stress

Therapie

Symptome

  • vermehrter Ausfluss
  • Rötungen und Schwellungen, evtl. Blässchenbildung
  • unaufhörlicher Juckreiz
  • brennen beim Wasserlassen

Behandlung mit  „ Antimykotika “ als

  • Creme
  • Vaginaltabletten/-zäpfchen
  • Kombination aus beidem

Behandlung am besten vorm Schlafengehen durchführen. Sie sollte möglichst bei Einsetzung der Regelblutung beendet sein. Um gegenseitige Ansteckung zu vermeiden den Partner mitbehandeln.

Tritt nach der Behandlung innerhalb von wenigen Tagen keine Besserung ein, oder häufen sich die Beschwerden mehr als 4mal im Jahr, sollte ein Arzt hinzugezogen werden !!!

Tipps

  • übertriebene Hygiene vermeiden
  • Intimbereich nur mit klarem Wasser oder schonenden Reinigungsmitteln waschen keine Intimsprays oder Vaginalduschen verwenden
  • Unterwäsche aus Kunstfasern meiden, Baumwolle bevorzugen
  • Verwendung von luftdurchlässigen Slipeinlagen
  • zur Vorbeugung oder Wiederherstellung des Gleichgewichts der Intim - schleimhaut Milchsäurebakterien in Zäpfchenform verwenden