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Sportverletzungen

Allgemeines

Keine Frage, Sport wirkt sich positiv aus auf die Gesundheit, die Lebensqualität und die Lebenserwartung. Aber auch das Gegenteil ist möglich: Über- oder Fehlbelastungen beispielsweise durch ein falsches Training oder Verletzungen durch Unfälle können zu wesentlichen Schäden führen. Häufig ist eine ungenügende Vorbereitung auf die sportliche Aktivität die Ursache!

Fachleute unterscheiden zwischen Verletzung und Schaden. Während die Sportverletzung ein akutes, traumatisches Ereignis ist, entstehen Sportschäden durch immer wiederkehrende Fehl- oder Überbelastungen. Von akuten Sportverletzungen sind Muskeln und Sehnen, der Kapsel-Band-Apparat oder auch die Knochen betroffen. Chronische Sportschäden manifestieren sich hingegen überwiegend am passiven Bewegungsapparat, an Knochen, Knorpeln und Gelenken.

Tipps

  • Sofortiges Kühlen mit Eiswasser, Kältespray oder Kältekompressen, Umschläge mit essigsaurer Tonerd
  • Stützverband zur Stabilisierung des Gelenks
  • Hochlagern des betroffenen Gelenks reduziert den Blutfluss und damit die Schwellung
  • Nach Abklingen der Akutbeschwerden durchblutungsfördernde oder heparinhaltige Salben zur Beschleunigung des Heilungsprozesses
  • Alternative Heilmethoden: Enzyme (sollen die Reparatur des geschädigten Gewebes beschleunigen); Homöopathika mit Arnika, Calendula, Hamamelis

Wärmeanwendung:

  • Lösen der Verspannung durch Wärme
  • Anwendung in Form von Salben, Pflastern oder Bädern
  • Wärmende, durchblutungsfördernde Wirkstoffe in Salben meist in Kombination mit externen  antientzündlichen Stoffen
  • Nicht-steroidale Antirheumatika/ Antiphlogistika: Reduzieren die Schwellung des betroffenen Gelenks und verringern die Schmerzen, bei starken Schmerzen und tiefliegenden Gewebeschäden Tabletten bevorzugen: Ibuprofen/Acetylsalicylsäure/Paracetamol
  • Heparin: beschleunigt den Abbau von oberflächlichen Hämatomen, Reduktion der Schwellung, eingesetzte Konzentrationen 30.000-60.