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Gesundheitsforum - Ihre Gesundheit von A bis Z

Kopfläuse

Kopflausbefall ist nach banalen Erkältungskrankheiten die häufigste übertragbare Krankheit im Kindesalter.

Enge zwischenmenschliche Kontakte („Köpfe zusammenstecken“) begünstigen die Verbreitung von Kopfläusen. Sie haben jedoch nichts mit mangelnder Hygiene zu tun!

Die Parasiten saugen mehrmals täglich Blut und legen am Haaransatz ihre Eier (Nissen) ab. Nach 7 Tagen schlüpfen die Larven, diese entwickeln sich zu den geschlechtsreifen Läusen und legen selber nach 10 Tagen wieder Eier ab.

Neben den gut sichtbaren Nissen ist ein weiteres Anzeichen für das Vorhandensein von Läusen, der typische Juckreiz,  der durch den Saugprozess zustande kommt.

Therapie

Chemische Mittel

oder

Pflanzliche Mittel

oder

Physikalisch wirkende Produkte

Einwirkzeit des jeweiligen Produktes immer beachten. Die Behandlung muss nach einer Woche wiederholt werden!!!

Tägliches Auskämmen der Haare mit einem engmaschigen Nissenkamm.

Das Spülen mit lauwarmem Essigwasser (3 Eßl. Essig auf ½ l Wasser)erleichtert das Lösen der Nissen vom Haar (lähmt die Läuse für ½ h)

Tipps

  • Stets den eigenen Kamm benutzen: vom Nacken nach vorne kämmen

  • Handtücher, Bettwäsche sollten täglich gewechselt und mindestens bei 60 C° gewaschen werden

  • Kleidung, Spielzeug, Decken in einem Beutel gut verschlossen 2 Tage bei –10C° bis –15C° in der Tiefkühltruhe lagern oder bei Raumtemperatur mindestens 10 Tage lang stehen lassen

  • Weidenrindenshampoo zur Vorbeugung  für alle anderen Familienmitglieder verwenden

  • Haarbürsten, Kämme, Haarschmuck auskochen oder mit Insektiziden behandeln