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Fußpilz

Pilzerkrankungen (Mykosen) der Haut und Schleimhäute gehören zu den häufigsten Infektionskrankheiten.

Das Risiko für eine Fußpilzinfektion ist bei Ausübung bestimmter Berufe und Freizeitaktivitäten stark erhöht,z.B. beim Betreten von Schwimmbädern, Sporthallen, Saunen und Hotelteppichen mit bloßen Füssen oder durch langes Tragen von geschlossenen,lufttundurchlässigen Schuhen.

Feucht - warmes Milieu fördert das Wachstum der Pilze          

Besonders betroffen sind

  • Schwimmer

  • Jogger

  • Fußballspieler

  • Krankenpfleger

  • Feuerwehrmänner

  • u.v.a.

Merkmale und Therapie

Vorkommen an

  • Zehenzwischenräume

  • Zehen

  • Fußsohlen

  • Fußrändern

Hindeutende Merkmale

  • Hautrötungen

  • weißliche Schuppungen

  • Einrisse der Haut

  • Blässchenbildung

  • Juckreiz

Ein Arzt sollte IMMER hinzugezogen werden bei

  • großflächigem Befall

  • offenen Füßen

  • Diabetikern

  • keiner Besserung nach Erstbehandlung

Behandlung mit   Antimykotika  in Form von Salben, Gelen, Lösungen und Sprays

  • Anwendungsdauer muss lang genug sein,mind.

  • 1 Woche nach Abklingen der Symptome

Vorbeugung

  • nach dem Duschen Füße gut abtrocknen (evtl. föhnen), vor allem die Zehenzwischenräume

  • atmungsaktive Socken tragen

  • täglicher Socken -  und Handtuchwechsel

  • Socken und Handtücher auskochen, bei nicht kochbarer Kleidung ( 30° - 60° ) Canesten-Wäschespüler verwenden

  • Schuhe mitbehandeln (Schuhspray)

  • Tragen von Badeschuhen in Schwimmbädern, Saunen, Hotelzimmern

  • beim Schuhkauf stets Strümpfe tragen!